PRESSE-ECHO
Mitteldeutsche Zeitung vom 10.03.2010 Schoenebecker Volksstimme vom 04.03.2010 Mitteldeutsche Zeitung vom 26.10.2007 Magdeburger Volksstimme vom 24.09.2007 Maerkische Allgemeine vom 20.07.2007 Magdeburger Elbereport vom 14.07.2007 Verkehrsrundschau vom 22.06.2007
Magdeburger Volksstimme vom 13.02.2007 Mitteldeutsche Zeitung vom 12.02.2007 Leipziger Volkszeitung vom 15.01.2007 Leipziger Volkszeitung vom 15.09.2006 Mitteldeutsche Zeitung vom 14.09.2006 MDR 1 vom 24.05.2006 Lueneburger Landeszeitung vom 13.04.2006 MDR Info vom 18.02.2006
Magdeburger Volksstimme vom 07.02.2006 Neues Deutschland vom 17.01.2006 Berliner Zeitung vom 20.12.2005 Der Spiegel vom 12.12.2005 Magdeburger Volksstimme vom 17.05.2005 Mitteldeutsche Zeitung vom 09.05.2005 Magdeburger Volksstimme vom 19.03.2005 TAZ vom 04.03.2005 Saechsische Zeitung vom 02.12.2004
Magdeburger Volksstimme vom 29.11.2004 MDR vom 06.11.2004 DDP-LSA vom 07.10.2004 Magdeburger Volksstimme vom 04.09.2004 Saechsische Zeitung vom 11.09.2004 taz vom 09.09.2004 Magdeburger Volksstimme vom 29.08.2004 taz Staustufen Elbe vom 05.04.2004
Pressemitteilung AP vom 13.05.2003 Spiegel vom 12.05.2003 Magdeburger Volksstimme vom 18.04.2003 Osterburger Volksstimme vom 19.03.03 Magdeburger Volksstimme vom 19.03.03 Berliner Zeitung vom 18.03.03 taz vom 26.02.03 Magdeburger Volksstimme vom 22.02.03
Freie Presse Chemnitz vom 10.02.03 dpa vom 29.01.03 Magdeburger Sonntag vom 27.10.02 Tagesspiegel vom 31.08.02 Magdeburger Volksstimme vom 31.08.02 Telepolis vom 20.08.02 Magdeburger Volksstimme vom 12.08.02 Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 03.08.02
Magdeburger Volksstimme vom 27.06.02 Sueddeutsche Zeitung vom 26.07.02 Magdeburger Sonntag vom 07.04.02 Magdeburger Volksstimme, Lokalanzeiger vom 23.03.02 Magdeburger Sonntag vom 05.02.02 Magdeburger Sonntag vom 09.12.01 Bild vom 14.11.01
KONTAKT
Bürgerinitiative PRO ELBE Magdeburg
c/o Dr. Angela Stephan Rübeländer Weg 10 39118 Magdeburg
E-Mail: elbe@domfelsen.de
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VEREIN ZUR FÖRDERUNG DES ELBSTROMGEBIETES PLÄDIERT FÜR VERMITTLUNG ZWISCHEN INTERESSENLAGERN
Kommentar zum unten stehenden Artikel:
Die Märchenstunden gehen weiter!
Nach wie vor gibt es weder einen Bedarfsnachweis noch eine Öffentlichkeitsbeteiligung,
weder eine Prüfung auf Naturverträglichkeit (FFH) noch einen Nachweis der Wirtschaftlichkeit
der Baumaßnahmen an der Wasserstraße Elbe.
Nach wie vor wird durch die Baumaßnahmen ein Tiefenziel von mindestens 1,60 m
nahezu ganzjährig verfolgt, dass aber auf Grund des Klimawandels schon jetzt
an mehr als 100 Tagen im Jahr nicht erreichbar ist und künftig noch weniger
erreichbar sein wird, weil die Niedrigwasserzeiten tendenziell zunehmen
(siehe PIK-Studie 2006). Die so genannten Unterhaltungsmaßnahmen sind nicht
die Lösung für Wassermangel.
Nach wie vor wird mit dem Transport der Container von Hamburg per LKW gedroht,
wenn die Wasserstraße Elbe nicht weiter vertieft werden sollte, obwohl die
Containertransporte Richtung Sachsen und Tschechien schon heute größtenteils
per Schiene erfolgen, die weniger Energie benötigt und daher klimaverträglicher
ist als das Güterschiff. (siehe UBA-Studie 2005).
Alle diese Fakten werden weiterhin verdrängt. Dabei geht es nicht darum,
die Binnenschiffe zu verbannen, sondern vielmehr darum, naturschädliche und sinnlose
Baumaßnahmen zu unterlassen bzw. – wenn nachweislich erforderlich – umweltverträglich
unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu gestalten!
Ernst Paul Dörfler
BUND-Elbeprojekt
Elb-Verein sicher: Schifffahrt und Umwelt schließen sich nicht aus
Magdeburger Volksstimme: Die Elbe und Magdeburg wieder mehr miteinander
zu verbinden – diesem Ziel haben sich mehrere Verbände und Aktionen verschrieben.
Seit zwei Jahren mischt sich auch der Verein zur Förderung des Elbstromgebietes
in die Diskussion ein. Am Sonnabend präsentierte er sich in Magdeburg.
Altstadt. Die Elbe und die Gebiete an ihren Flussufern – sie gehören als
Kulturlandschaft zusammen. Beide benötigen einander, egal ob der Flusslauf in Sachsen,
Niedersachsen, Hamburg oder eben Magdeburg liegt. Dieser festen Überzeugung ist Rolf Lack.
Seit zwei Jahren leitet er das Regionalbüro Magdeburg des bundesweiten Vereins zur
Förderung des Elbstromgebietes und weiß dabei um eine durchaus heikle Aufgabe.
Schließlich verstehen unter einer Förderung des Elbstromgebietes nicht alle dasselbe.
Die einen sehen eine komplette Renaturierung. Die anderen fordern einen kompletten Ausbau
des Stroms und wiederum andere – dazu zählt sich der Elbstromförderverein – plädieren
für eine behutsame Nutzung der Elbe für die Schifffahrt in vertretbarem Einklang mit der Natur.
Ich will deshalb einen Beitrag zu Vermittlung unter den vielen festen Meinungen leisten ",
sagt Rolf Lack und beschreibt die Situation aus seiner Sicht : " Die Argumente der
Interessengruppen sind doch mittlerweile seit Jahren bekannt. Da kommt auf keiner
Seite mehr etwas wesentlich Neues hinzu. Also bewegt sich nicht viel. "
Lack und sein Verein setzen deshalb auf Information und Verständigung auch
über die Interessengruppen hinaus. Ein Malwettbewerb mit 30 000 Heften war ein erster Anfang.
Ein Wettbewerb – aus Wertstoffen sollten Modellschiffe entstehen – war ein weiterer Schritt
in die Öffentlichkeit. " Wir wollen klarmachen, dass eine sinnvolle Nutzung der
Elbe für die Schifffahrt auch Naturschutz ist. " Zwei Prognosen führt Lack für
dieses Ziel dabei gern an : die Zahl der in Hamburg umzuschlagenden Container
soll sich von derzeit 9, 5 Millionen auf rund 20 Millionen im Jahr 2015 erhöhen.
Und im Süden werden im selben Jahr an der deutsch-tschechischen Grenze nicht mehr
wie heute 8000 Lkw täglich die Übergänge passieren, sondern 20 000. " Da kann doch
die Elbe, die natürlich nicht alles davon aufnehmen kann, ein wichtiger Transportweg sein ",
sagt er und sieht dafür nicht einen Ausbau des Flusslaufes als vordringlichste Aufgabe an.
Unterhaltungsmaßnahmen, die eine Schiffbarkeit der Elbe wie vor der Jahrhundertflut 2002,
gewährleisten, wären schon ein großer Schritt. 1,60 Wassertiefe wäre damit über größere
Zeiträume vorhanden und Containerschiffe könnten die Elbe eben stärker nutzen.
Die Straßen würden entlastet.
Dafür warb sein Verein am Sonnabend im City Carré mit Partnern, allerdings ohne
übermäßigen Zulauf. Das zeigt auch, dass die Elbe und ihre Chancen – gleich welche
Prioritäten man setzt – nach wie vor noch nicht die große Resonanz erfährt.
Damit sieht sich der Verein im Gleichschritt mit vielen anderen Projekten, die sich
der Elbe und ihrer Verbundenheit mit den jeweiligen Regionen verschrieben haben
wie beispielsweise Inbetween. Das Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung
wird unter Federführung des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen vorbereitet und
seit Sonnabend mit einer Ausstellung im Kloster begleitet. Thema : Fluss und Stadt
stärker miteinander zu verbinden. In dieser Zielstellung sieht sich auch der Verein
zur Förderung des Elbstromgebietes als konstruktiver Gesprächspartner – übrigens
auch und gerade für jene, die andere Ziele für die Elbe bevorzugen.
Rainer Schweingel
Magdeburger Volksstimme vom 24.09.2007
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